Marc Rothemund
Marc Rothemund, Jahrgang 1968, arbeitete zunächst als Regieassistent von Regisseuren wie Heiner Carow, Helmut Dietl, Bernd Eichinger, Dominik Graf, und Gérard Corbiau. Für seinen ersten Kinofilm Das merkwürdige Verhalten geschlechtsreifer Großstädter bekam er 1998 den Bayerischen Filmpreis als bester Nachwuchsregisseur. Sein zweiter Kinofilm, Harte Jungs, war mit 1,7 Millionen Zuschauern einer der erfolgreichsten Filme des Jahres 1999. Mit seinem jüngsten Kinoerfolg Sophie Scholl – Die letzten Tage, der für Deutschland ins Rennen um den Oscar 2006 gehen wird und für den Europäischen Filmpreis nominiert ist, setzt Marc Rothemund seine erfolgreiche Zusammenarbeit mit Drehbuchautor Fred Breinersdorfer fort, die 2002 mit dem preisgekrönten Fernsehfilm Die Hoffnung stirbt zuletzt einen Höhepunkt erlebt hat. Bei der Realisation von Sophie Scholl fungierten Marc Rothemund und Fred Breinersdorfer mit der gemeinsamen Firma Broth Film auch als Produzenten.